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LARS RECKERMANN

Muss man mögen

Hier gibt es Geschichten und Tresenabenteuer. Alles subjektiv, alles Geschmackssache.

Musse ma gemacht haben
 
 
 
 

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Journalist, leidenschaftlicher Lokalreporter, Allround-Dilettant :-) Immer neugierig - und überzeugter Kneipengänger und Stammtisch-Lauscher. Nach dem Studium direkt zur Zeitung und dort auch immer geblieben. Zuhörer, Beobachter und Aufschreiber.

 
 

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Lars Reckermann

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Idylle in Ihmert

Aktualisiert: Jan 14

Ihmert… Hätte ich als Teenager, so im Alter von 14 Jahren, auf einem Trainerseminar nicht Bernd und Ralf kennengelernt, ich würde Ihmert für eine Käsesorte oder einen schottischen Vornamen halten. Dank der Beiden weiß ich aber, dass Ihmert der Name eines kleinen Dorfes im Norden des Sauerlandes ist.


Ich habe in diesem kleinen Dorf geniale Partys miterlebt. Ich habe dort Freundschaften kennengelernt, wie ich sie nur aus Kinderbüchern kannte. Obwohl Bernd und Ralf mit einem weiteren Bruder und ihren Eltern in einer überschaubaren Wohnung lebten, wurde am Wochenende (zumindest, wenn ich zu Besuch kam) immer genügend Platz für die Jugend geschaufelt, so dass wir im kleinen Wohnzimmer zu Zehnt rumlungerten und zur Bochum-LP von Herbert Grönemeyer grölen durften. Ede, ein Kumpel von Bernd, spielte immer Luftgitarre. Ich muss ja gestehen, dass ich so manchen dieser Ihmerter anfangs für völlig abgedreht gehalten habe – Luftgitarre…, hallo, dass war mir schon 1986 suspekt – aber diese Freundschaft unter der Ihmerter Jugend war schon beeindruckend. Und grundehrlich.


Wir haben vor den Parties immer erst einmal bei Bernd ein bis zwei Bier vorgeglüht und sind dann zu zwei Brüdern im Ort weitergezogen, die einen unglaublich großen und zudem gut ausgestatteten Partykeller hatten. Dort unten wurde gefetet, wie vermutlich nur in einem Keller im Sauerland gefetet werden konnte. Über die Stereoanlage lief das Sauerland-Lied der Gruppe Zoff. Es gab in diesem idyllischen Mikrokosmos an einem Partyabend das ganze Elend und die volle Freude der Welt. Kerstin hatte Stress mit ihrem Freund, Simone war von vielen umschwärmt, Marc war scheiße drauf… und und und. Als Gelegenheits-Gast war ich in keinem Grüppchen fest verankert. Das machte Vieles einfacher, weil ich auf nichts Rücksicht nehmen musste.


Bernd gab mir vor jeder Party die aktuellen Tipps, wer gerade mit wem und wer gerade mit wem gar nicht mehr – und so kam ich sehr gelassen durch jeden Abend.

Ihmert war für mich immer ein Stück Idylle. Und als Bernd längst in den USA arbeitete, war ich mit meiner Frau noch das ein oder andere Mal in dem Ort. Einfach nur der alten Zeiten wegen. Ich muss mal wieder nach Ihmert… noch vor meinem 50. Geburtstag.



Reichen eigentlich 49 Jahre, na gut, fast 50 Lebensjahre aus, um eine Halbzeitbiografie zu schreiben? Ich denke, es hat sich eine Menge Kurioses, Schönes, Nachdenkliches und Lustiges angesammelt. Bis zu meinem 50. Geburtstag schreibe ich einige Erinnerungen hier einfach einmal nieder. Will doch keiner lesen? Ja Gott, dann lasst es. Wen es interessiert ... willkommen in meiner Welt.


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